Der Artikel lautet: Landeshauptmann Kery bei der Diplomierung junger Krankenschwestern – „Die Elite der Spitäler“ - „Wer ins Krankenhaus kommt, braucht die Hilfe der Ärzte und Schwestern. Ein gutes Wort kann in einer solchen Situation Wunder wirken. Gerade Kranke bedürfen des menschlichen Kontakts, der menschlichen Stütze. Ihr könnt ihnen dies geben – Ihr gehört mit zur Elite der Spitäler“. Mit diesen Worten machte Landeshauptmann Kery den jungen Krankenschwestern ihre große Aufgabe deutlich, als er Mittwoch mittag im Sitzungssaal des Landhauses 31 Absolventinnen und zwei jungen Männern aus der Oberwarter Krankenpflegeschule des Burgenlandes ihre Diplome überreichte. – Die Bedeutung des Ereignisses lag vor allem darin, daß dies die ersten jungen Menschen waren, die an der vor vier Jahren gegründeten Krankenpflegeschule studiert, ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt hatten und nun in den Spitalsalltag entlassen wurden. Das kam auch darin zum Ausdruck, daß der Überreichung nicht nur zahlreiche Familienmitglieder der Absolventinnen, sondern auch die Landesräte Dr. Mader, DDr. Grohotolsky und Wiesler, sowie der Schulleiter, Primarius Dr. Huber, beiwohnten, während Landessanitätsrat Dr. Datlinger und Schuloberin Anita Reiter dem Landeshauptmann bei der Übergabe der Diplome und Schwesternnadeln assistierten. – „Ihr lebt für andere“, würdigte der Landeshauptmann in seinem Apell an die jungen Krankenschwestern die vor ihnen stehende Aufgabe und forderte sie zu Gesprächsbereitschaft und Toleranz den Patienten gegenüber auf. Kery unterstrich auch die Tatsache, daß in Oberwart nicht nur Krankenschwestern und Kindergärtnerinnen ausgebildet werden, sondern auch das große Schwerpunktkrankenhaus errichtet wird. - Das Burgenland habe auch auf dem Gesundheitssektor Anschluß an die anderen Bundesländer gefunden, und es sei kein Zufall, daß unsere Spitäler auch von außerhalb des Landes frequentiert werden. Namens der jungen Krankenschwestern dankte Doris Pradl aus Pinkafeld für die Ausbildung und legte das Versprechen ab, “Licht, Wärme und Menschlichkeit in den Alltag der Krankenanstalten zu tragen”.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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