V.l.n.r.: 1 Lidia Szabo (geb. Adorjan, *1907/+1944), 2 Samuel Adorjan (*1872/+1945), 3 Ferenz Szabo (*1905/+1942 - gefallen im 2. WK), 4 Julianna Adorjan (geb. Imre, +1880/+1956); - Zu dieser Zeit war ein Ochsengespann bei Kleinbauern meist das Rückgrat der Landwirtschaft. Im Gegensatz zu Pferden wurden Ochsen meist mit einem Nacken- oder Stirnjoch an den Karren oder Pflug gespannt. [Anm.: Iin diesem Fall nicht]; dieses Holzgestell verteilte die Zuglast optimal. - Kühe und Ochsen verrichteten den Großteil der schweren Arbeit. Traktoren waren noch absolute Ausnahmen, stattdessen prägten langsame, aber extrem kräftige Tiere das Bild auf den Feldern und auf den Wegen. Mit den Tieren wurde gepflügt, gedüngt und die Ernte eingefahren. Auch Transporte auf dem unwegsamen Gelände in Regionen wie dem Burgenland oder dem Alpenvorland wurden so erledigt. Ochsen waren extrem trittsicher und ausdauernd, zudem in der Haltung oft günstiger als die bei wohlhabenderen Landwirten eingesetzten Pferde.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
Kommentare
Sie haben eine Frage zu dem Bild oder möchten einen Kommentar dazu abgeben? Registrieren Sie sich bitte mit Namen und Email-Adresse bzw. melden Sie sich unter LOGIN an, wenn Sie schon registriert sind.