„Danksagung. Anläßlich des Ablebens unseres lieben guten Gatten, Vaters, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Herrn Ernst Eigenbauer Betriebsleiter der E.-Werke in Dobersdorf sind uns so zahlreiche Beweise aufrichtiger Teilnahme zugekommen, daß wir außerstande sind, jedem einzelnen zu danken, weshalb wir auf diesem Wege allen, die unserem lieben Toten das letzte ehrende Geleite gaben, unseren aufrichtigen Dank aussprechen. Insbesondere danken wir der hochw. Geistlichkeit, den Herren Lehrern, dem Männergesangverein, den ehrw. Schwestern, dem Herrn Bürgermeister aus Dobersdorf für den Nachruf am Grabe sowie den zahlreichen erschienenen Teilnehmern aus Oberwart, Dobersdorf, Pinkafeld, Tatzmannsdorf, Rotenturm, Unterwart, Jabing, St. Martin, Fürstenfeld, Jennersdorf, Dietersdorf und Gillersdorf. Ebenso sei auch für die vielen Blumenspenden herzlicher Dank gesagt. Oberwart, 19. Oktober 1936. Die tieftrauernden Hinterbliebenen“. – In der selben Ausgabe der Zeitung erschienen auch folgende Zeilen: „Todesfall. Im Krankenhause in Oberwart ist am 16. d. der Betriebsleiter des Elektrizitätswerkes in Dobersdorf Ernst Eigenbauer im schönsten Mannesalter von 39 Jahren nach schwerem Leiden entschlafen. Sein unvermuteter Heimgang hat die trostlose Gattin mit ihrem Töchterchen und die Eltern, Oberlehrer Franz Eigenbauer und Gisela, geb. Fuith, in tiefste Trauer versetzt; aber auch seine Geschwister standen fassungslos vor Schmerz an dem reich mit Blumen und Kränzen geschmückten Sarge. Zum Leichenbegängnis erschienen die Beamten des Elektrizitätswerkes von Dobersdorf, geführt von Ing. Friedmann, die Gemeindevertretung von Jennersdorf unter Führung des Oberamtmannes Silberbauer, die Gemeindevorsteher von Henndorf, Dir. Feher der Emilienmühle in Rotenturm und Trauergäste aus Pinkafeld, Oberwart, Großpetersdorf und Bad Tatzmannsdorf. Das Begräbnis fand am Sonntag den 18. d. um 4 Uhr nachmittag vom Trauerhause Granich aus unter Teilnahme einer großen Trauergemeinde auf dem r.k. Friedhof statt. Die feierliche Funktion vollzogen drei Pfarrer und die Lehrer vom Orte und von den Nachbargemeinden. Bürgermeister Kainz von Dobersdorf nahm im Namen der erschienenen Frontkämpfer in bewegten Worten Abschied vom Verstorbenen, welcher im Weltkrieg als Offizier Führer der Frontkämpfer gewesen war. Im Trauerhause und auf dem Gottesacker trug der Männergesangverein Oberwart unter Leitung seines Chormeisters Friedrich Mühl erhebende Trauerchöre vor“.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
Kommentare
Sie haben eine Frage zu dem Bild oder möchten einen Kommentar dazu abgeben? Registrieren Sie sich bitte mit Namen und Email-Adresse bzw. melden Sie sich unter LOGIN an, wenn Sie schon registriert sind.