„Todesfälle. Am 27. d. verschied in Oberwart nach langem, schmerzvollem Leiden Herr Adolf Halvax, Oberbuchhalter i. R. der Oberwarter Spar- und Kreditbank, Notariatsbeamter und Oberleutnant i. R., im 57. Lebenswahre. Adolf Halvax war der Sohn eines wohlhabenden Landmannes aus Mischendorf; er absolvierte die Mittelschule in Ungarn und kam dann als Buchhalter in die Oberwarter Sparkasse (heutige Spar- und Kreditbank). Der Weltkrieg rief auch ihn unter die Fahnen; später wurde er als Oberleutnant krankheitshalber beurlaubt und kam als Kommandant des Gefangenenlagers der russischen Offiziere nach Stadt Schlaining. Nach Friedensschluss wirkte er wieder bis zum Jahre 1927 an der Oberwarter Sparkasse und ging als Oberbuchhalter in den wohlverdienten Ruhestand. In den letzten Jahren war er als Norariatsbeamter beim öffentlichen Notariat in Oberwart tätig. – Adolf Halvax machte sich auch als Weidmann einen guten Namen, die Ortsgruppe Oberwart des Bgld. Jagdschutzvereines betrauert in ihm eines seiner Ausschußmitglieder. Der Dahingeschiedene war der Schwiegersohn des verstorbenen Oberwarter königl. Notars Stephan v. Hrabovszky. An feinem Sterbelager trauern seine Gattin, eine Tochter, zwei jugendliche Söhne, seine Mutter und ein großer Verwandtenkreis in Mischendorf, Kothezicken und Steinamanger. Dem Verstorbenen, der durch sein zuvorkommendes, liebenswürdiges Wesen sich nur Freunde erworben hatte, wird man immer ein ehrendes Andenken bewahren. Die Beisetzung findet am Freitag den 29. d. nachmittags 1 Uhr statt“.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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